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Stellungnahmen

Hier finden Sie alle VDS-Stellungnahmen

Kultusministerkonferenz plant Neufassung der EPA

Stellungnahme des VDS Niedersachsen, Großenkneten, April 2026 – DR. MARTIN WEBER


Seit 2012 / 2020 gibt es für insgesamt sieben Schulfächer bundesweit gültige Bildungsstandards (Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch, Biologie, Chemie, Physik). In diesem Zusammenhang wurde auch ein Pool von Abituraufgaben der Länder in diesen Fächern geschaffen, aus denen jedes Bundesland 50% seiner Prüfungsaufgaben entnehmen muss. Für die übrigen Fächer sind keine bundesweiten Standards und Aufgabenpools geplant, statt dessen sollen nach einem Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) von 2023 die „Einheitlichen Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung“ (EPA) überarbeitet werden, um auch hier eine Vergleichbarkeit der Abiturprüfung sicherzustellen und um zugleich auch auf veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen von Schule und Unterricht zu reagieren. Diese Überarbeitung soll in drei „Kohorten“ (Fächergruppen) stattfinden, in der ersten Kohorte wurde bereits 2025 die Arbeit aufgenommen. In der zweiten Kohorte, in der die Arbeit noch in diesem Jahr beginnen soll, werden auch nach jetzigem Planungsstand die Fächer Kunst, Musik und Darstellendes Spiel enthalten sein.

In diesem Entwicklungsprozess ist auch eine Anhörung der Fachverbände vorgesehen. Zu diesem Zweck haben sich der Bundesverband Musikunterricht (BMU) und die Deutsche Gesellschaft für Schulmusik (DGS) zusammengeschlossen und ein gemeinsames Positionspapier mit dem Titel „Mit Musik zum Abitur – Position zur Stärkung des Musikunterrichts in der gymnasialen Oberstufe“ verfasst. Ziel ist eine Erweiterung des Aufgabenspektrums im Musikabitur und damit rückwirkend auch eine Erweiterung der didaktischen Zugänge im Musikunterricht der Oberstufe. Nach Vorstellung der Fachverbände sollen alle Zugangsweisen zur Musik gleichermaßen berücksichtigt werden, um Schüler*innen mit ganz unterschiedlichen Begabungen, Interessen und Vorerfahrungen wieder stärker anzusprechen. Für dieses Ziel sei es wünschenswert, dass im Aufgabenspektrum noch stärker musikpraktische, kreativ-gestalterische und medial gestützte Prüfungskomponenten mit einbezogen werden, ohne dass dabei das Anspruchsniveau sinkt. Ein Musikunterricht, der in diesem Sinne auf eine breit gestreute Kompetenzbildung setzt, soll zugleich auch gute Voraussetzungen für den Eintritt in die große und vielfältige Welt musikbezogener Berufe schaffen.

In einem ersten Workshop haben Vertreter*innen beider Fachverbände am 14.3. in Hannover erste Perspektiven entworfen, aus denen neue Beispielaufgaben für die Abiturprüfung Musik entstehen sollen. Ziel von DGS und BMU ist es, konkret und aktiv an der Überarbeitung der EPA Musik beteiligt zu werden.

Positionspapier des DGS/BMU

Stellungnahme des VDS Niedersachsen zur Oberstufenreform
Chancen und Risiken


GROSSENKNETEN, IM DEZEMBER 2025 – DR. MARTIN WEBER

Für ein großes Echo sorgt derzeit die geplante Oberstufenreform, die sukzessive ab dem Schuljahr 2027/28 mit der Einführungsphase beginnend starten soll. Obwohl die Anhörungsphase noch aussteht, haben die mittlerweile bekannten Grundzüge der Reform ein breites und vielfältiges öffentliches Echo hervorgerufen, das vor allem hinsichtlich der Einführungsphase im Jahrgang 11 durchaus kritisch ausfällt.

Positiver Gesamteindruck – ein Paradigmenwechsel
Aus der Perspektive der Schulmusik kann insgesamt ein durchaus positives Gesamturteil
gefällt werden. So kann erfreut festgestellt werden, dass in den derzeit vorliegenden Entwürfen mehrere wichtige Forderungen des VDS aufgenommen wurden, für die wir seit 10 Jahren intensiv und beständig geworben haben. Besonders erfreulich ist dabei der Eindruck, dass nun ernst gemacht wird mit echter Wahlfreiheit und vor allem mit einer sehr weitgehenden Gleichberechtigung der Schulfächer zumindest im Bereich der sogenannten „Nebenfächer“.

Die „Schönheitsfehler“ – Risiken und Defizite in der Einführungsphase
Dieser durchaus positive Gesamteindruck der sich abzeichnenden Oberstufenreform wird allerdings hinsichtlich ihrer Durchführbarkeit in der Einführungsphase getrübt. Insbesondere das Nebeneinander eines 14 Stunden umfassenden Pflichtbereichs und eines 16 Stunden umfassenden Wahlpflichtbereichs wird für die Schulleitungen und die Koordinatoren eine organisatorische Herausforderung, beispielsweise in der Frage nach einer Beibehaltung des Klassenverbundes oder der Einführung eines Kurssystems.

  • Der VDS fordert eine Erhöhung der Gesamtstundenzahl dieses Wahlpflichtbereichs auf 12 Stunden, sodass auch in der Fächergruppe A zwei Fächer angewählt werden müssen.
  • Der VDS fordert eine Aufstockung personeller und finanzieller Ressourcen für die Einführungsphase, damit die Schulen ein breit gestreutes Kurssystem anbieten können.
  • Der VDS fordert, dass verpflichtend sichergestellt wird, dass alle im Wahlpflichtbereich I aufgeführten Fächer flächendeckend angeboten und unterrichtet werden müssen.
Komplette Stellungnahme lesen

Gegen weiteren Abbau des Unterrichts in Musik und Kunst


Herausgeber: VDS (Verband Deutscher Schulmusiker Niedersachsen), BMU (Bundesverband Musikunterricht Niedersachsen), BDK (Fachverband Kunstpädagogik Niedersachsen) und LMR (Landesmusikrat Niedersachsen)

Download Stellungnahme

Inhalt:

Die Fachverbände VDS (Verband Deutscher Schulmusiker Niedersachsen), BMU (Bundesverband Musikunterricht Niedersachsen) und BDK (Fachverband Kunstpädagogik Niedersachsen) sehen mit großer Sorge einen erneuten Versuch des Kultusministeriums, die Stundentafel der Jahrgänge 5-10 im Gymnasium zu Lasten der Schulfächer Kunst und Musik zu verändern.

Im aktuellen Erlassentwurf „Die Arbeit in den Schuljahrgängen 5-10 des Gymnasiums“ wird den einzelnen Schulvorständen die Möglichkeit eingeräumt, in bis zu drei Schuljahrgängen jeweils eine Stunde zu verschieben. Mit Bestürzung mussten wir feststellen, dass es dabei mal wieder aus der Sicht der Fächer Musik und Kunst nur eine Einbahnstraße gibt, natürlich in dem Sinne, dass die Fächer eine Stunde verlieren können, aber keineswegs eine dazubekommen können. Auch wenn die Regelung unter 3.7.1.2 auf den ersten Blick nicht spektakulär aussieht, so befürchten wir doch einen gefährlichen Präzedenzfall, der die Tür für eine weitergehende Umverteilung der Stundenkontingente der Fächer in der Sekundarstufe I öffnet und so ein weiterer Abbau kultureller Bildung in Niedersachsen zu befürchten ist. In bekannter Manier übernimmt das Kultusministerium dafür nicht selbst die Verantwortung, sondern schiebt diese den einzelnen Schulen bzw. Schulvorständen zu. Ausgerechnet jetzt, nachdem die jüngst vorgestellte Oberstufenreform mit der Abschaffung der Profile den Fächern Kunst und Musik neue Freiräume und bessere Anwahlchancen eröffnen will, wird nun in der Sekundarstufe I der ohnehin schon dünne Unterbau der Fächer weiter geschwächt, zumindest aber in Frage gestellt. Durch diese völlig widersprüchlichen Signale werden letztlich auch alle Werbe- und Imagekampagnen für die dringend erforderliche Gewinnung von zukünftigen kunst- und musikpädagogischen Fachkräften unterlaufen.

Wir haben unsere Argumente und Forderungen mit den entsprechenden Verweisen auf die problematischen Stellen im Erlass in einer gemeinsamen Stellungnahme aller drei Fachverbände zusammengefasst. Reichen Sie diese Stellungnahme gerne weiter und vielleicht sprechen Sie auch einmal die Landtagsabgeordneten Ihres Weilkreises an.


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Adresse:

Landesvorsitzender: Dr. Martin Weber
Molkereiweg 14, 26197 Großenkneten
TEL. + 49 4435 – 973698
MAIL: weber[at]vds-niedersachsen.de

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